Veranstaltungen, die nicht in der Verantwortung des Vereins "Ehemalige Synagoge" liegen, finden Sie unter www.hemsbach.de
ACHTUNG: abgesagt wegen Hitze!!!! Tag des offenen Friedhofs
Schon 2021, nach der Sanierung des Geländes, haben wir Interessierten angeboten vorbeizukommen und diesen besonderen Ort kennenzulernen. Immer wieder erreichen uns Anfragen, ob wir den Friedhof für einen Besuch nicht öffnen könnten.
An diesem Nachmittag stehen wir gleich für drei Stunden zur Vefügung; Laufende Frührungen durch sachkundige Mitglieder, Gespräche über die jüdische Geschichte und den historischen Ort sind bei einem Tässchen Kaffee oder einem Glas Mineralwasser vor dem Tor möglich.
Alles ohne Kosten!
Europäischer Tag der Jüdischen Kultur 2026: Tag der Offenen Tür in der Synagoge
Jährlich begehen jüdische Gemeinden, ehemalige Synagogen und jüdische Einrichtungen von Spanien bis in die baltischen Länder den Europäischen Tag der Jüdischen Kultur.
In einer Zeit, in der Juden in Europa von Judenhass geradezu verfolgt werden, ist es dringend erforderlich, sich zu zeigen, zu zeigen, welche Bedeutung jüdische Kultur für Europa hatte und immer noch hat.
Wir beteiligen uns bewusst in dieser schwierigen Zeit an dieser demonstrativen Öffentlichkeitsarbeit!
Das Verschwinden des Holocaust
Die Erkenntnis der Besonderheit des Holocaust hat sich erst spät durchgesetzt, die Erinnerung daran begann noch einmal zeitlich verzögert. Erst seit den 1970er Jahren wurde der Massenmord an der jüdischen Bevölkerung Europas als das zentrale Verbrechen der Nationalsozialisten wahrgenommen. Jan Gerber geht den Ursachen dieser Entwicklung nach. Er fragt nach den Bedingungen von Erinnerung und Erkenntnis, indem er die Gedächtnisgeschichte des Holocaust mit der Politik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts verbindet. Auf diese Weise werden die aktuellen Debatten über die Bedeutung des Holocaust und sein Verhältnis zu den Kolonialverbrechen historisch eingeordnet.
Prof. Dr. Jan Gerber ist Leiter des Forschungsressorts »Politik« am Leibniz-Institut für jüdische Geschichte und Kultur – Simon Dubnow. Seit 2024 ist er Honorarprofessor für Neuere und Neueste Geschichte mit dem Schwerpunkt Moderne jüdische Geschichte an der Universität Leipzig. Sein Buch Das Verschwinden des Holocaust: Zum Wandel der Erinnerung ist 2025 in der Edition Tiamat, Berlin erschienen.